AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (in weiterer Folge AGB)

1.1. Diese AGB sind Grundlage aller Verträge zwischen Kellerhals + Partner GmbH (in weiterer Folge Auftragnehmerin genannt) und der Kundenseite (in weiterer Folge Auftraggeber genannt).

1.2. Entgegenstehende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden hiermit abbedungen.

Leistungen und Haftung
2.1. Die Auftragnehmerin berät/coached Unternehmer und Privatpersonen (Klienten/Konsumenten/ Verbraucher) bei der Durchführung von Veränderungsprozessen. Dabei arbeitet sie neben wissenschaftlich anerkannten Methoden auch auf energetischer Ebene. Die Auftragnehmerin erbringt ihre Leistung weisungsfrei und eigenverantwortlich. Sie ist weder an einen bestimmten Arbeitsort noch an eine bestimmte Arbeitszeit gebunden. Bei der Tätigkeit von Kellerhals + Partner GmbH handelt es sich um eine reine Dienstleistungstätigkeit. Ein Erfolg ist daher nicht geschuldet. Eine Haftung wird ausgeschlossen. Der Rechnungsbetrag wird auch geschuldet, wenn der erwünschte Erfolg – aus welchen Gründen auch immer – nicht eintritt. Eine Rückzahlung bereits getätigter Zahlungen ist aus diesem Grund ausgeschlossen.

2.2. Die Auftragnehmerin geht bei Erbringung ihrer Leistungen davon aus, dass der Auftraggeber diesbezüglich psychisch gesund ist. Die Leistungen der Auftragnehmerin sind nicht geeignet, eine ärztliche oder therapeutische Behandlung zu ersetzen. Bemerkungen und Auskünfte der Auftragnehmerin zu medizinischen, psychiatrischen, psychologischen, rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Themen sind unverbindlich und nicht Teil ihres Leistungsspektrums.

2.3. Die Auftragnehmerin arbeitet je nach Vereinbarung im Einzelfall vor Ort im Unternehmen des Auftraggebers, an anderen ausgewählten Orten, per Telefon oder Video-Online-Tool. Der Auftraggeber hat dafür zu sorgen, dass die Auftragnehmerin ihre Leistungen ordnungsgemäss erbringen kann. Dazu zählt nach Art der Beratungs‐ und Coachingleistung insbesondere, ihr entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen und die organisatorischen Rahmenbedingungen für die Erbringung der Leistung zu schaffen, oder für eine funktionierende Telefon‐ und/oder Internetverbindung zu sorgen. Der Auftraggeber hat auch die Obliegenheit, der Auftragnehmerin sämtliche für die Erbringung ihrer Leistungen erforderlichen Informationen zu erteilen und Unterlagen zur Verfügung zu stellen.

2.4. Der Auftraggeber ist verpflichtet, seine Mitarbeiter und die Arbeitnehmervertretung bereits vor Beginn der Tätigkeit der Auftragnehmerin zu informieren, wenn das für die Leistung der Auftragnehmerin notwendig oder sinnvoll ist.

2.5. Die Auftragnehmerin ist mangels abweichender Vereinbarung nicht verpflichtet, die Leistungen persönlich zu erbringen. Sie hat das Recht, eine oder mehrere geeignete Ersatzperson(en) als Berater oder Coach einzusetzen. Für Fehler der von ihr eingesetzten Personen haftet die Auftragnehmerin nur bei Auswahlverschulden, also wenn sie wusste oder hätte wissen müssen, dass die eingesetzte(n) Person(en) für die vorgesehene Leistung ungeeignet ist/sind.

2.6. Die Auftragnehmerin haftet dem Auftraggeber für Sachschäden nur im Falle groben Verschuldens (Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit). Dies gilt auch für Schäden, die auf von der Auftragnehmerin beigezogene Dritte zurückgehen.

2.7. Schadenersatzansprüche aufgrund Sach‐ oder Personenschäden des Aufraggebers, wenn er nicht Konsument i.S.d. konsumentenschutzrechtlichen Bestimmungen ist, verjähren innerhalb von sechs Monaten ab Kenntnis von Schaden und Schädiger, spätestens aber nach drei Jahren ab dem anspruchsbegründenden Ereignis. Bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen hat der Auftraggeber, wenn er nicht Konsument i.S.d. konsumentenschutzrechtlichen Bestimmungen ist, zu beweisen, dass die Auftragnehmerin ein Verschulden trifft.

Rücktrittsrecht für Konsumenten
3.1 Kommt der Vertrag mit Hilfe eines Fernkommunikationsmittels zustande, steht dem Auftraggeber, wenn er Konsument i.S.d. konsumenten-schutzrechtlichen Bestimmungen ist, ein gesetzliches Rücktrittsrecht zu.

3.2 Der Auftraggeber hat das Recht, binnen 14 Tagen ab Vertragsabschluss ohne Angabe von Gründen den Vertrag zu widerrufen. Samstage, Sonn und Feiertage zählen mit. Dies gilt nicht für Unternehmer und bei Veranstaltungen, die bereits innerhalb dieser 14 Kalendertage ab dem Vertragsabschluss beginnen. Die Rücktrittserklärung ist mittels eindeutiger Erklärung schriftlich per Mail oder Post an die Auftraggeberin zu richten. Die Rücktrittsfrist gilt als gewahrt, wenn die Rücktrittserklärung innerhalb der Frist abgesendet wird.

Dauer des Vertrages
4.1. Die Leistung der Auftragnehmerin endet grundsätzlich mit dem Abschluss des Projekts, bzw. des Coachings, wenn nicht im Einzelfall etwas anderes vereinbart ist.

4.2. Der Vertrag kann jederzeit aus wichtigen Gründen von jeder Seite ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist aufgelöst werden. Wichtige Gründe sind insbesondere,

die Verletzung wesentlicher Vertragsverpflichtungen,
Zahlungsverzug nach Eröffnung eines Insolvenzverfahrens,
berechtigte Bedenken gegen die Bonität eines Auftraggebers, über der kein Insolvenzverfahren eröffnet ist, wenn dieser trotz Aufforderung der Auftragnehmerin keine Vorauszahlungen leistet.

Honorar
5.1. Das Honorar für die zu erbringenden Leistungen wird im Einzelfall vereinbart. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, Zwischenabrechnungen zu legen und dem jeweiligen Fortschritt entsprechende Akontozahlungen zu verlangen. Das Honorar ist zu Beginn der Coaching-Dienstleistung zu erbringen.

5.2. Der Auftraggeber ist verpflichtet, der Auftragnehmerin Barauslagen, Spesen, Reisekosten, etc. gegen Rechnungslegung zu ersetzen. Wenn nicht im Einzelfall gegenteiliges vereinbart ist, sind derartige Kosten nicht im Honorar inkludiert.

5.3. Unterbleibt die Leistung aus Gründen des Auftraggebers, behält die Auftragnehmerin den Anspruch auf Zahlung des gesamten vereinbarten Honorars zzgl. schon angefallener Barauslagen gegen Rechnungslegung.

5.4. Im Falle der Nichtzahlung von Zwischenabrechnungen ist die Auftragnehmerin berechtigt, weitere Leistungen zurückzuhalten und nach Setzung einer Nachfrist von 7 Tagen vom Vertrag zurückzutreten. Die Geltendmachung weiterer aus der Nichtzahlung resultierender Ansprüche bleibt vorbehalten.

5.5. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, dem Auftraggeber Rechnungen auch in elektronischer Form zu übermitteln. Der Auftraggeber stimmt der Zusendung von Rechnungen in elektronischer Form hiermit ausdrücklich zu.

5.6. Eine kostenfreie Absage einer Beratungs-/Coaching-Sitzung ist bis zu 24 Stunden. Bei Stornierung innerhalb von 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin bzw. Nicht‐Wahrnehmung des Termins schuldet der Auftraggeber das vereinbarte Honorar in voller Höhe.

5.7. Eine kostenfreie Absage von Veranstaltungen ist bis zu 14 Tagen vor dem Termin möglich. Bei Stornierung innerhalb von 14 Tagen vor dem Veranstaltungstermin bzw. Nicht‐Wahrnehmung der Veranstaltung schuldet der Auftraggeber das vereinbarte Honorar in voller Höhe.

5.8. Können Telefon‐ und Video‐ Coachings aufgrund von technischen Gegebenheiten in der Sphäre des Auftraggebers nicht abgehalten werden, ist die Auftragnehmerin berechtigt, einen Ersatztermin innerhalb eines Monats nach dem vereinbarten ausgefallenen Termin anzuberaumen. Dabei hat die Auftragnehmerin nach Möglichkeit auf Terminwünsche des Auftraggebers Rücksicht zu nehmen. Kommt auch dieser Termin aus Gründen des Auftraggebers nicht zu Stande, schuldet dieser das vereinbarte Honorar.

Geheimhaltung
6.1. Die Auftragnehmerin ist zur Geheimhaltung aller ihr im Rahmen ihrer Leistungserbringung zur Kenntnis gelangten geschäftlichen und privaten Informationen des Auftraggebers verpflichtet.

6.2. Die Auftragnehmerin ist auch zur Geheimhaltung des Inhaltes ihrer Leistungen sowie sämtlicher Informationen und Umstände, die ihr im Zusammenhang mit der Erstellung des Werkes zugegangen sind, insbesondere der Daten von Klienten des Auftraggebers verpflichtet.

6.3. Die Auftragnehmerin ist von der Schweigepflicht gegenüber ihren Mitarbeitern, Gehilfen und Stellvertretern entbunden. Sie hat die Schweigepflicht aber auf diese zu überbinden und haftet für deren Verstoss gegen die Verschwiegenheitsverpflichtung wie für einen eigenen Verstoss.

6.4. Die Verschwiegenheitsverpflichtung reicht über das Ende dieses Vertragsverhältnisses hinaus. Ausnahmen bestehen im Falle gesetzlich vorgesehener Aussageverpflichtungen.

6.5. Die Auftragnehmerin ist nur berechtigt, einen Auftraggeber als Referenz in ihren Werbemitteln und auf ihrer Homepage anzuführen, wenn dieser schriftlich zustimmt. Insofern ist die Auftragnehmerin von der Verschwiegenheitspflicht entbunden.

Schutz des geistigen Eigentums
7.1. Sämtliche Rechte an den von der Auftragnehmerin geschaffenen Werken bleiben vorbehalten. Sie dürfen vom Auftraggeber während und nach Beendigung des Vertragsverhältnisses ausschliesslich für vom Vertrag umfasste Zwecke verwendet werden. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, das Werk ohne ausdrückliche Zustimmung der Auftragnehmerin zu vervielfältigen und/oder zu verbreiten.

7.2. Der Verstoss des Auftraggebers gegen diese Bestimmungen berechtigt die Auftragnehmerin zur sofortigen vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses bei Wahrung sämtlicher Rechte auf Entlohnung und Schadenersatz.

Schlussbestimmungen, Schriftformerfordernis, Salvatorische Klausel
8.1. Die Vertragsparteien bestätigen, alle Angaben im Vertrag gewissenhaft und wahrheitsgetreu gemacht zu haben und verpflichten sich, allfällige Änderungen wechselseitig umgehend bekannt zu geben.

8.2. Änderungen des Vertrages und dieser AGB bedürfen der Schriftform; ebenso ein Abgehen vom Schriftformerfordernis. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

8.3. Sollte eine Bestimmung dieser AGB ungültig oder undurchsetzbar sein oder werden, so bleiben die übrigen Bestimmungen dieser AGB hiervon unberührt.Die unwirksame oder unwirksam gewordene Bestimmung wird durch eine Bestimmung ersetzt, die ihrem wirtschaftlichen Zweck nach am nächsten kommt.

8.4. Der Auftraggeber ist damit einverstanden, dass seine Daten elektronisch gespeichert werden.

Gerichtsstand
Für alle Leistungen der Auftragnehmerin wird die Geltung materiellen schweizerischen Rechtes unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts vereinbart. Erfüllungsort ist der Ort der beruflichen Niederlassung der Auftragnehmerin. Für Streitigkeiten mit Nicht‐Konsumenten/Verbrauchern ist das Gericht am Ort der Niederlassung der Auftragnehmerin zuständig.